Nr. 4: Anstatt in griechische Staatsanleihen sollten Sie Ihr Vermögen lieber in die mggt investieren. Add Comment 1. Die Landschaft ist auch bei Schnee schön 2. Nicht alle Musikanten haben taugliche Winter-Pneus 3. Beim allabendlichen Spielen (Jass, Häpperebrägu, ABCDRS3 etc.) kann es manchmal noch lauter und lebendiger zugehen als im Oktober 4. 12 Stunden Musik schlauchen ganz schön ... 5. ... können aber sehr kurzweilig sein und 6. gut tun und zeigen zugleich, dass 7. das Programm in diesem Jahr Spass macht, aber 8. zugleich happig ist. 9. Weniger Leute schnarchen als angenommen 10. Einige Leute haben zurecht keine Gesangskarierre in Betracht gezogen ... (weitere Punkte sind hier einzufügen!) Mit bestem Dank für das tolle Wochenende! Ein mögliches Plädoyer Nr. 4: Das U20-Lager der jungen Musikantinnen und Musikanten auf dem Gurnigel an einem der letzten Oktoberwochenenden ist mittlerweile kultig geworden. Wir führen diesen Kult nun auch im Februar ein, nämlich ein Form eines Probewochenendes; selbstverständlich auf dem Gurnigel. Und Valérie bereut es für einmal nicht, über 20 zu sein... Nr. 3: Wenn Sie einen besonderen Stückwunsch haben, so heften Sie bitte 100 Franken an einen Wunschzettel und geben diesen nach dem Konzert dem Dirigenten oder dem Kassier ab. Sollte das Stück von uns nicht erwartungsgemäss aufgeführt werden, so behalten wir uns vor, die 100 Franken trotzdem unserer Vereinskasse zufliessen zu lassen. 12. Über (Un-)Sinn von Musik-Wettbewerben 22/01/2012
Ausser Frage steht heute, dass allseits beliebte Musikwettbewerbe Hochkonjunktur haben: Bekannt sind die TV-Formate wie "Deutschland sucht den Superstar", "Unser Star für Baku", "Der Grand Prix der Volksmusik", "Das Supertalent" und viele weitere. Während bei diesen der (inter-)nationale Ruhm und das schnelle Geld für die Künstler, die Einschaltquoten und die Werbeplattform für die Sender und der Voyeurismus und Gespräche im Bus/Zug oder am Mittagstisch bei den Zuschauern im Mittelpunkt stehen, so gibt es auch in unserem Bereich Musikwettbewerbe (Einzel- oder Gruppencontests), die grosse Beachtung finden, aber über die kaum einmal sinniert wird. Das soll an dieser Stelle nachgeholt werden. Für einen Musikwettbewerb spricht ganz klar, dass sich der einzelne Teilnehmer in der Übungsphase zweifellos verbessern und sich andere Musiker als Vorbild nehmen kann (schliesslich gibt es auch jenseits der Grenze zu Tentlingen gute Musiker). Des Weiteren bekommt der Musiker eine grosszügige Plattform, auf welcher er sich präsentieren kann, und das Publikum sich für die von ihm gezeigte Leistung dankbar zeigt. Wenn er noch gewinnt, dann ist alles erreicht, moralisch, finanziell und persönlich. Dagegen spricht, dass Musik und Wettbewerb einfach nicht zusammen passen. Dies beginnt bei der einfachen Tatsache, dass sportliche Leistungen genau gemessen werden können, währenddem in der Musik ein immens grosser Handlungsspielraum vorhanden ist und deren Bewertung von Tag zu Tag variieren kann. Und so können Sieger auch sehr zufällig zustande kommen. Über die Folgen solcher Bewertungen haben sich weit grössere Philosophen, als ich es bin, bereits den Kopf zerbrochen und es ist bisweilen auch zu tumultartigen Anfeindungen in der Tagespresse und an Empfangsstellen von Musikwettbewerben gekommen. Vielleicht fühlen sich einzelne Wettbewerbsteilnehmer in ihrer Eitelkeit verletzt, sollte das Resultat nicht ganz nach deren Wünschen zustande gekommen sein. Ganz vergessen wird in der ganzen Diskussion, dass Musikwettbewerbe an mittelalterlichen Höfen und im weiteren Sinne auch in der spätrenaissance anmutenden Kirche angehalten wurden, währenddem in der Hip-Hop-Kultur die Wettbewerbe ("Battles") unter (verfeindeten) Gang-Mitgliedern ein guter Ersatz für tödliche Waffen und deren Folgen waren. Hier liegen seltsame Nährböden der heutigen Wettbewerbs-Kultur. Braucht es wirklich Aktualisierungen dieser alten und unmoralischen Musikpraxis? Oder könnte man diese vielmehr durch ein friedliches Miteinander ersetzen, bei dem es nicht um Punkte, sondern um Unterstützung, konstruktive Kritik und Beisammensein geht? Ein mögliches Pladoyer Nr. 3: Man kann an einem Sonntag im Jahr am mittlerweile traditionellen Brunch teilnehmen, dort guter Musik zuhören, ausgiebig und ordentlich speisen und freundlichen Leuten begegnen. 10. Wovon jede Musikgesellschaft träumt... 07/01/2012
Wenn auch wir die Stellen unserer benötigten Musikanten so wie hier gesehen ausschreiben könnten und sich auf jeden dieser freien Posten 10 Leute bewerben würden, dann... 9. Meine 10 Wünsche für das Jahr 2012 30/12/2011
Pünktlich zum Jahresende kommt (neben all den Jahresrückblicken und den Bestenlisten) auch der Vorausblick auf das nächste Jahr. Zu den unzähligen Orakeln und Wunschbrunnen soll sich auch meine Liste gesellen: 1. Mein Blog wird kritisch kommentiert. 2. Die Proben gehen so weiter wie bisher. 3. Wir können unsere Besetzung ausbauen. 4. Die Gemeinschaft weiss die (Jugend-)Arbeit der Musikvereine immer zu schätzen, dies finanziell wie moralisch. 5. Musik-Wettbewerbe und Konkurrenz-Denken werden abgeschafft und zugunsten von Gemeinschaftskonzerten und Festen aufgegeben. 6. Der Internet-Auftritt unseres Vereins wird weiterhin von so vielen Leuten täglich besucht. 7. Die Mitglieder der mggt wissen den Verein und den jungen und engagierten Chef weiterhin zu schätzen. 8. Das Kaffeemachen am Freitagabend wird wieder eingeführt; auch die Partylöwen-Liste. 9. Unsere Konzerte werden weiterhin von zahlreichen Zuhörern besucht und mit Wohlwollen aufgenommen. 10. Der gute Einsatz der Mitglieder bei den Auftritten und Veranstaltungen hält an. Zu guter Letzt: Alle obigen Punkte werden erfüllt und machen im Dezember 2012 weiteren Wünschen Platz. Nr. 2: Wenn Ihnen das Konzert-Programm nicht gefallen hat, so legen Sie 100 Franken in die Kollekte, damit wir mit diesem Betrag nächstes Jahr bessere Stücke kaufen können. 7. Staatliche Studien über Sportvereine 15/12/2011
In letzter Zeit häufen sich die Berichte darüber, dass Sportvereine immer mehr Mühe haben, geeignetes und engagiertes (junges) Personal zu finden, das sich dementsprechend für den Verein einsetzen will (Quellen: Tagesanzeiger, Der Bund, 20 Minuten etc.). So hat der Bund sogar Studien zu diesem Phänomen veranlasst und das Institut für Sportwissenschaft der Uni Bern hält in einem Zwischenergebnis fest, dass den Sportvereinen in der Schweiz bald Tausende von Ehrenamtlichen fehlen werden, die den Fortbestand dieser Vereine sicher stellen sollen. Als Konsequenz davon werden von den Wissenschaftlern Massnahmen herausgearbeitet, die den Sportvereinen helfen sollen, frisches Personal rekrutieren zu können. Die Musik scheint zu kurz zu kommen; wird doch von keiner Studie berichtet, welche die Freiwilligen-Arbeit in den Musikvereinen untersucht. Dabei haben wir dieselben wertvollen Errungenschaften zu bieten wie die Sportvereine: Geselligkeit, Integration und Förderung des Gemeinwohls (etwa durch Konzerte und Auftritte bei weltlichen und kirchlichen Anlässen); die gesunde Betätigung der Sportler kann durch die Emotionen, die Musik bei Musikern und dem zuhörenden Publikum gleichermassen heraufbeschwört, ersetzt werden. Ich sage das alles, weil es vermehrt Musikvereine gibt, die ebenfalls Mühe haben, neue Mitglieder, geschweige denn Personen zu finden, die sich für die Führung engagieren wollen. Auch in unserem Bereich besteht Handlungsbedarf und wir scheinen dem Sportbereich (wieder einmal!) hinterher zu hinken. Die definitiven Resultate der Sport-Studie sollen Mitte 2012 vorliegen. Bis dahin kann nur gehofft werden, dass Punkte der im Parlament hängigen Initiative "Jugend und Musik" erste Glanzlichter setzen und unsere unermüdliche Arbeit weiter unterstützen und würdigen. Vielleicht gibt es dann ja auch einmal eine fruchtbare Studie über das Vereinswesen in der Musiklandschaft... | AutorArchiveFebruar 2012 KategorienAndere Blogs- Mein Schulblog auf weebly
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