In letzter Zeit häufen sich die Berichte darüber, dass Sportvereine immer mehr Mühe haben, geeignetes und engagiertes (junges) Personal zu finden, das sich dementsprechend für den Verein einsetzen will (Quellen: Tagesanzeiger, Der Bund, 20 Minuten etc.).
So hat der Bund sogar Studien zu diesem Phänomen veranlasst und das Institut für Sportwissenschaft der Uni Bern hält in einem Zwischenergebnis fest, dass den Sportvereinen in der Schweiz bald Tausende von Ehrenamtlichen fehlen werden, die den Fortbestand dieser Vereine sicher stellen sollen. Als Konsequenz davon werden von den Wissenschaftlern Massnahmen herausgearbeitet, die den Sportvereinen helfen sollen, frisches Personal rekrutieren zu können.
Die Musik scheint zu kurz zu kommen; wird doch von keiner Studie berichtet, welche die Freiwilligen-Arbeit in den Musikvereinen untersucht. Dabei haben wir dieselben wertvollen Errungenschaften zu bieten wie die Sportvereine: Geselligkeit, Integration und Förderung des Gemeinwohls (etwa durch Konzerte und Auftritte bei weltlichen und kirchlichen Anlässen); die gesunde Betätigung der Sportler kann durch die Emotionen, die Musik bei Musikern und dem zuhörenden Publikum gleichermassen heraufbeschwört, ersetzt werden.
Ich sage das alles, weil es vermehrt Musikvereine gibt, die ebenfalls Mühe haben, neue Mitglieder, geschweige denn Personen zu finden, die sich für die Führung engagieren wollen. Auch in unserem Bereich besteht Handlungsbedarf und wir scheinen dem Sportbereich (wieder einmal!) hinterher zu hinken.
Die definitiven Resultate der Sport-Studie sollen Mitte 2012 vorliegen. Bis dahin kann nur gehofft werden, dass Punkte der im Parlament hängigen Initiative "Jugend und Musik" erste Glanzlichter setzen und unsere unermüdliche Arbeit weiter unterstützen und würdigen.
Vielleicht gibt es dann ja auch einmal eine fruchtbare Studie über das Vereinswesen in der Musiklandschaft...
So hat der Bund sogar Studien zu diesem Phänomen veranlasst und das Institut für Sportwissenschaft der Uni Bern hält in einem Zwischenergebnis fest, dass den Sportvereinen in der Schweiz bald Tausende von Ehrenamtlichen fehlen werden, die den Fortbestand dieser Vereine sicher stellen sollen. Als Konsequenz davon werden von den Wissenschaftlern Massnahmen herausgearbeitet, die den Sportvereinen helfen sollen, frisches Personal rekrutieren zu können.
Die Musik scheint zu kurz zu kommen; wird doch von keiner Studie berichtet, welche die Freiwilligen-Arbeit in den Musikvereinen untersucht. Dabei haben wir dieselben wertvollen Errungenschaften zu bieten wie die Sportvereine: Geselligkeit, Integration und Förderung des Gemeinwohls (etwa durch Konzerte und Auftritte bei weltlichen und kirchlichen Anlässen); die gesunde Betätigung der Sportler kann durch die Emotionen, die Musik bei Musikern und dem zuhörenden Publikum gleichermassen heraufbeschwört, ersetzt werden.
Ich sage das alles, weil es vermehrt Musikvereine gibt, die ebenfalls Mühe haben, neue Mitglieder, geschweige denn Personen zu finden, die sich für die Führung engagieren wollen. Auch in unserem Bereich besteht Handlungsbedarf und wir scheinen dem Sportbereich (wieder einmal!) hinterher zu hinken.
Die definitiven Resultate der Sport-Studie sollen Mitte 2012 vorliegen. Bis dahin kann nur gehofft werden, dass Punkte der im Parlament hängigen Initiative "Jugend und Musik" erste Glanzlichter setzen und unsere unermüdliche Arbeit weiter unterstützen und würdigen.
Vielleicht gibt es dann ja auch einmal eine fruchtbare Studie über das Vereinswesen in der Musiklandschaft...
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